Der Bedarf an Blutkonserven wächst – aber das Angebot schrumpft

Die Zeit ist gekommen: Experten sind beunruhigt und warnen vor Knappheit bei der medizinischen Versorgung.
In Zukunft wird immer weniger Blut zur Verfügung stehen und Ärzte müssen auf manche Transfusionen verzichten, da sie keine andere Wahl haben. Deshalb ist es umso wichtiger, eine Alternative zu suchen, wie zum Beispiel künstliches Blut, welches im Labor mithilfe von Stammzellen hergestellt wird.

Transfusionen sind lebensnotwendig, da sie schon Millionen von Menschen das Leben gerettet haben, oftmals durch Blutverlust, nach Unfällen oder Operationen.
Doch eine Transfusion ist nicht immer ganz ungefährlich, da das gespendet Blut nicht einfach transfundiert werden kann, sondern unter Zeitdruck aufwendig verarbeitet werden muss. Hinzu kommt, dass die gesundheitlichen Risiken für die Empfänger wahrscheinlich größer sind als früher.
Aus diesem Grund wird intensiv nach Lösungen gesucht und die Forschung läuft auf Hochtouren. Vielleicht ist die Medizin eines Tages soweit, dass Spenderblut durch eine künstliche Substanz ersetzt wird.
Dies wäre ein Meilenstein in der Medizingeschichte!

Doch bis das perfekte Kunstblut hergestellt ist, dauert es noch eine Weile. Deshalb sollte uns allen bewusst sein, dass das ganze System noch von der Spendenbereitschaft der Menschen abhängig ist.
Eine Warnung kommt schon von der Weltgesundheitsorganisation, dass innerhalb der nächsten Jahrzehnte Engpässe entstehen könnten. Ein Grund dafür ist, dass viele regelmäßigen Blutspender ein Alter erreichen werden, in dem sie nicht mehr spenden dürfen. Doch der Bedarf an Blutkonserven wird steigen, da die älteren Menschen eine intensive Versorgung benötigen. Der Bayrische Blutspendedienst rechnet damit, dass bis 2031 der Bestand an Blutkonserven um 12% schrumpfen wird.

Also ein Appell an alle: Nehmt Euch die Zeit und geht zur Blutspende! Wir alle können in die Situation geraten, dass wir auf eine Blutspenden angewiesen sind!