Wohnungsmangel bei Studenten! Pflege- und Seniorenheime sind die Lösung!

Es ist nicht neu, dass vor allem in Studentenstädten ein großer Wohnungsnotstand herrscht und es in den nächsten Jahren immer schlimmer wird.
Voraussichtlich wird im Jahr 2030 in den 10 am stärksten wachsenden Städten sowie Regionen in Deutschland rund 940.000 Wohnungen fehlen.

Wo ein Problem ist, muss eine Lösung her!
Das dachte sich auch unser Nachbarland Holland. Dort können Studenten kostenlos in Pflegeheimen wohnen, wenn Sie im Monat 30 Stunden lang die Senioren betreuen. Dabei ist es wichtig, dass sie die Pflegekräfte nicht ersetzten, sondern unterstützen. Sie helfen bei der Essenszubereitung, Organisation von Veranstaltungen und unterstützen die Senioren beim Einkaufen. Im Fokus steht vor allem, dass die Studenten da sind und den Senioren Gesellschaft leisten.

In Deutschland gibt es ein ähnliches Modell wie das „Wohnen für Hilfe“, dort stellen die Unterstützenden wie zum Beispiel Senioren, Familien, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung, einen Wohnraum zur Verfügung. Dabei gilt die Faustregel: Pro Quadratmeter überlassen Wohnraum leisten die Studierenden eine Stunde Hilfe im Monat. Die Nebenkosten, wie Strom, Heizung und Wasser tragen die Studierenden selbst.
Dabei geht es um Unterstützung im Haushalt, Gartenarbeit, Tierpflege, Spaziergänge, Begleitung von Arztbesuchen, Kinderbetreuung etc.

Doch auch Deutschland ist nachgezogen. Freie Zimmer in Senioren- oder Pflegeheimen werden an Studenten vermietet.
Sie erhalten ein Zimmer mit Bad und die Miete beträgt halb so viel, wie auf dem freien Wohnungsmarkt. Es ist nicht verpflichtend, sich bei der Betreuung der Senioren einzubringen, doch durch das Zusammenleben ergeben sich Gespräche oder gemeinsame Aktivitäten.
So wie in Holland auch, übernehmen die Studenten nicht den Bereich der Pflege.

Die Senioren schätzen diese Art von Unterstützung und sind froh, dass ihnen Gesellschaft geleistet wird und sie sich unterhalten können.
Natürlich profitieren auch die Studenten von der Möglichkeit, kostengünstig an Wohnraum zu kommen, aber auch Ihnen liegt diese Art von sozialer Unterstützung am Herzen.